Kreisweite Lernorte

Im Landkreis St. Wendel gibt es vielfältige Besonderheiten, die für alle Kinder und Bildungseinrichtungen in den Gemeinden als außerschulische Lernorte zur Verfügung stehen.

Diese gibt es im Bereich außergewöhnlicher landwirtschaftlicher Betriebe, wie z. B. dem Harschberger Hof als einem der wenigen Schweinemastbetriebe im Landkreis oder dem Wendelinushof, der von der Tiermast mit eigen angebautem Futter über die Schlachtung bis zur Vermarktung im hofeigenen Laden einen gesamten Kreislauf landwirtschaftlicher Produktion zeigt.

Oder aber man findet sie im kulturellen oder historischen Bereich wie die Abtei in Tholey, die Basilika in St. Wendel, die Stadt- und Kreisbibliothek im Mia-Münster-Haus und die gesamte Bandbreite der Museen. 

Der keltische Ringwall in Otzenhausen und die römische Ausgrabungsstätte im Wareswald, die beiden Burgen im Landkreis (Liebenburg in Eisweiler und Burg Veldenz in Nohfelden), zeigen die geschichtliche Entwicklung im Laufe der Jahrhunderte.

Auf der Übersichtskarte finden Sie die außerschulischen Lernorte im Sankt Wendeler Land - farblich den jeweiligen Themenfeldern zugeordnet, in deren Legenden die einzelnen Orte beschrieben sind.

Neuigkeiten

Grabungsfest im Wareswald

Die TERREX gGmbH lud am Sonntag, 13. Juli 2025, von 10 bis 18 Uhr zum diesjährigen archäologischen Grabungsfest in den „Römischen Vicus Wareswald" ein.

 

In diesem Jahr wurde ein besonderes Highlight präsentiert: das Digitalisierungsprojekt ,Digitaler Wareswald - Geschichte neu entdecken', das in Zusammenarbeit mit dem SmartCities-Team des Landkreises St. Wendel entstanden ist. So wird das historische Erbe im Wareswald auf moderne Weise erlebbar und in die Gegenwart überführt.

Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr fand das Grabungsfest erneut im Umfeld der Visualisierung des Umgangstempels statt.
Landrat Udo Recktenwald eröffnete vor der legio XIII Germania das Fest im Beisein der Beigeordneten von Tholey und Marpingen.
Die Keltengruppe der Treveromagos zeigte keltisches Handwerk (Holz- und Metallbearbeitung) und römische Legionäre mit Reitern der legio XIII Germania (Peter Klein aus Ottweiler) demonstrierten das römische Heerwesen.
Dipl.-Biol. Michael Keller erklärte interessierten Besuchern den römischen Garten im Grabungsgelände, Projektleiter Dr. Klaus-Peter Henz erläuterte die neuesten und spektakulären Funden im Tempelbereich bei seinen Führungen.

Hier einige Eindrücke vom Grabungsfest: